Sonny

einfach Ich

17. Juni 2015
von sonny
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Freizeitreiterin mit gym­nas­ti­zie­rendem Hintergrund

Hallo, mein Name ist Sonny und ich gym­nas­ti­zie­re mein Pony, obwohl ich keine Turniere gehe. Hä? Ich sehe die Verwirrung in Deinen Augen.

Natürlich will ich es Dir erklären. Sonst würde dieser Beitrag wohl absolut keinen Sinn machen.

Im Internet bei **Herzenspferd.de** habe ich einen tollen Artikel gesehen, bei dem ich aber auch mit dem Kopf schütteln musste. Ich meine, sie hat ja recht. Tag für Tag sehe und höre ich es. Ja, sogar habe ich es einmal so gelebt. Aber ich habe für mich erkannt, dass ich mein Pferd gerne lange bei mir haben möchte und so muss Herr Plüsch gym­nas­ti­zie­rt werden, denn sonst könnte der Knochenverschleiß usw. höher sein.

Am Anfang unserer Beziehung habe ich jeden Tag etwas mit dem Pferd gemacht, wenn mir meine Arbeit nicht in den Weg kam. Vom Longieren, über Ausritte oder Arbeit auf dem Platz. Mein Pferd hatte Muskeln um mich zu tragen.

Dann habe ich es nach Jahren aus den Augen verloren. Also bin erst gar nicht drauf gestiegen, weil ich nicht den Rhythmus und Elan hatte, mein Pferd zu arbeiten.

Ich meine, klar, ich wiege keine 100 Kilo, aber Pferde sind nun einmal nicht dazu gemacht uns Menschen zu tragen und somit müssen wir ihre Muskeln sinnvoll aufbauen und erhalten.

Es geht einfach nicht, dass wir – nur weil wir uns Freizeitreiter ohne Turnierambitionen nennen – mit dem Gaul jeden Tag durchs Gelände pesen und ihn auf der Vorhand latschen lassen. Reiten ist Arbeit! Es ist Sport!

Natürlich soll es Freude machen. Man soll sich dabei entspannen, aber das funktioniert in meinen Augen nur, wenn man den Fokus auf sein Tier nicht verliert. Wir dürfen nicht faul sein, auch wir müssen an uns arbeiten. Hilfe holen. Erkennen und weiterentwickeln, damit wir lange Zeit Spaß, Freude und Entspannung mit unserem Tier haben.

Wir dürfen nicht so egoistisch sein. Nicht immer nur an uns denken, denn wir haben eine Verantwortung für unser Tier und wenn das bedeutet, dass wir, aufgrund von Unwissenheit nicht wissen wie wir richtig gymnastizieren sollen, dann müssen wir Geld investieren in jemanden der es uns richtig zeigt.

Somit haben Herr Plüsch und ich wieder langsam angefangen. Haben uns Hilfe geholt und sind nun auf dem besten Wege wieder zum Reitpferd zu werden. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Es geht auch nicht innerhalb von drei Wochen. Es dauert seine Zeit, aber das Ergebnis wird nachhaltig. Es baut ordentlich auf und tut dem Pferd gut. Außerdem lernt man durch dieses intensive Arbeiten sein Pferd ganz neu kennen.

Ich hoffe einfach, dass sich mehr Menschen Gedanken um die Reitbarkeit ihrer Pferd machen und wenn sie sich nicht sicher sind, sie jemanden holen der ihnen hilft den richtigen Weg einzuschlagen. Egal in welcher Sparte ihr Freizeitreiter seid.
Denn, wie Bent Branderup so schön sagt:

bent branderup

26. Juni 2015
von sonny
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Amaias Lied: Höre den Zauber und du bist mein. Ana Jeromin. Coppenrath.

Was sagt das Buch über sich selbst?

Zum Verlag

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In verwinkelten Gassen, zwischen hoch aufragenden Häuserfassaden lauern sie: die Verlorenen Kinder Barcelonas. Sie alle wurden von dem Lied der Hexe Amalia verzaubert und ziehen nun mit ihrem eigenen Gesund andere Kinder in Amaias Bann.

Als die 12-jährige Marja bei einem Ausflug nach Barcelona ihr Familie verliert, irrt sie verzweifelt durch die Stadt. Doch angelockt von einem wunderschönen Gesang, schöpft sie Hoffnung und folgt dem Klang – ohne zu ahnen, dass sie geradewegs in die Arme der Hexe läuft. Hat Maria noch eine Chance, dem Zauber zu entkommen?

Warum wollte ich es lesen?

Interessant. Eine Hexe, ein Mädchen und verlorene Kinder? Gut, ist jetzt nicht gerade mein bevorzugtes Set, aber ich muss ja auch nicht in der Hitze rumwatscheln, sondern kann entspannt auf meinem Sofa lesen.

Wie hat es mir gefallen?

Ich muss zugeben, ich habe etwas überlegt, ob es wirklich das richtige für mich ist. Eine Protagonistin die 12 ist? Mit so einer Geschichte hatte ich doch schon mal schlechte Erfahrungen. Aber die Story hört sich so gut an. Nun, egal.

Ich sage es gleich: ich wurde nicht enttäuscht.

Marja ist absolut nicht so, wie man sich eine 12-jährige vorstellt. Ich fand ihre Entwicklung sehr toll, denn wer würde nicht in Panik geraten, wenn er in einem fremden Land plötzlich mutterseelenallein auf einem vollen Marktplatz steht? Mit der Zeit schafft sie es aber, nach anfänglichen Heulkrämpfen, ihr Köpfchen einzuschalten und so kann sie die Situation retten.

Das Setting, die Stimmung, die Trauer und Spannung die Marja erlebte, wurden wirklich toll übertragen. Mittendrin statt nur dabei. Wirklich klasse. Ja, es ist kein Kinderbuch oder nur ein Buch für Jugendliche. Der Bann in den Amaia die Kinder mit ihrem Lied zieht, habe ich auch gespürt. Man gut, dass ich gerettet werden konnte.

Und zusammengefasst?

Lass Dich nicht von der jungen Protagonistin abschrecken, sie wirkt und handelt älter als sie ist.

Bewertung: 

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titelbild rezi

14. Juni 2015
von sonny
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Bea geht: Ein Abschied auf Raten. Sebastian Willing

Was sagt das Buch über sich selbst?

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Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem geliebten Menschen, einem Baby.

Es begleitet drei Menschen auf einem Weg, dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann.
Es gibt keinen Gewinner, wenn man sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein Abschied für immer ist.
Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und Tiefen. Es möchte unterhalten, ein Lächeln vermitteln und versinkt dennoch stellenweise in Traurigkeit.
Es erlaubt Einblicke, die vorher noch nie geschrieben, zum Teil nicht einmal ausgesprochen wurden. Dieses Buch ist keine Geschichte, keine Fiktion und keine Utopie, sondern die Dokumentation eines vorgezeichneten Weges, den zu gehen viel Kraft gekostet hat, obgleich es keine Alternative gab.
Es klärt auf über die Hintergründe und lässt zugleich entscheidende Fragen offen. Fragen, die tatsächlich bis heute unbeantwortet sind und vermutlich auch nie mehr beantwortet werden.

Warum wollte ich es lesen?

Durch eine Lesung des Autors vor einem Jahr in unserem kleinen Dorf, bin ich auf die Geschichte aufmerksam geworden und musste sie einfach lesen. Wie praktisch, dass er ein paar Exemplare dabei hatte.

Es ist eine Geschichte aus dem wahren Leben. Eine schwere Entscheidung muss gefällt werden und ob dies nicht schon schwer genug ist, legt die Bürokratie noch mehr Steine in den Weg.
Bea hat eine Krankheit, welche bis heute noch nicht definiert werden konnte.

Wie hat es mir gefallen?

Wie kann ich ein Buch bewerten, das das wahre Leben geschrieben hat? Ich weiß es nicht und deswegen werde ich es auch nicht tun, jedenfalls nicht im eigentlich Sinne, denn dass ich Dir meine Meinung hierzu mitteile, ist ja schon eine Bewertung 😉

Ursprünglich ist das Buch als Blog geschrieben worden. Also ein richtiges Tagebuch mit seine Un – und Regelmäßigkeit.

Ich finde, dass die Eltern für sich eine richtige Lösung finden mussten, und wenn das nun bedeutet, ein nettes, kompetentes Heim für Bea zu finden, dann ist es richtig. Auch eine andere Entscheidung wäre richtig gewesen, denn in meinen Augen gibt es hier kein Gut oder Schlecht. Es gibt nur den richtigen Weg mit dem alle leben können und zufrieden sind.

Ich selbst weiß nicht, ob ich es so lange geschafft hätte, aber dies kommt wohl immer auf den eigenen Charakter an und wofür man kämpfen kann und muss. Vielleicht würde ich einen anderen Gedanken darüber haben, wenn ich eigene Kinder hätte.

Ich habe bei diesem Buch viel überlegt, gelacht, fast geweint und mich mit geärgert, denn warum machen es manche Menschen einem das Leben so schwer, wobei es schon schwer genug ist? Wenn du gerne Geschichten aus dem Leben liest, dann solltest Du in dieses Buch mal reinschauen.

Und zusammengefasst?

Ein Buch voller Emotionen und Gedanken. Es zeigt die schönen und traurigen Seiten des Lebens, die jeder kennt.

Bewertung

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3. Juni 2015
von sonny
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Hinter den Kulissen – Mai

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Stau, Stau, Stau

Diesen Monat stand ich 5 Stunden am Stück im Stau, weil man der Meinung war, einen Termin nach Pfingsten machen zu müssen. Außerhalb, natürlich. Auf einer Strecke die viele Baustellen beherbergt. Nun gut, nach 12 Stunden war ich wieder Zuhause. Danach war ich auch wirklich fertig, obwohl der Termin an sich gar nicht so lange gedauert hatte.

Bewegen, bewegen, bewegen

Bewegt habe ich mich diesen Monat, laut meines Fitbit, knapp 300 Kilometer. Gar nicht mal so schlecht. Schuld daran sind neben dem Weg zur Arbeit, der Hund und das Pferd 😉 Die Kilometer geben 410.000 Schritte. Liest sich gar nicht so wenig.
Nein, ich bin keinem Wahn verfallen, aber mich hat es schon immer sehr interessiert, wie viele Kilometer ich denn im Monat so laufen und die App auf dem Telefon habe ich immer vergessen zu starten, daher hab ich mir einfach einen Fitness-Tracker geholt, den ich immer bei mir trage und der mir das Ergebnis einfach so ausspuckt.

Blog-a-thon

Ich überlege immer noch, wann ich denn den nächsten Blog-a-thon starten soll. Hast du vielleicht eine Idee?

Geburtstag

Eine ganz liebe Person hat im Mai ihren 60. Geburtstag gefeiert und ich denke, mit dem Geschenk, an dem alle Anwesenden mitgearbeitet haben, war es das beste Geschenk was man ihr machen konnte.

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Einzug

Einziehen durfte im Mai „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard aus dem Carlsen Verlag.
Angefangen habe ich mit diesem wunderbare Buch noch nicht, da ich dieses Wochenende soviel um die Ohren hatte.
Dazu gab es noch die neue Dressur Studie mit dem Thema „Feine Hilfen„. Ein interessantes Thema. Mal schauen wann ich mir dafür Zeit nehme.

Gelesen

Einmal hat es „Ich brenne für dich“ von Tahereh Mafi geschafft vor meine Brille zu kommen und ich muss sagen, es war wirklich ein klasse Reihenende und das zweite war „Wer die Lilie träumt“ von Maggie Stiefvater, was mich anfangs gelangweilt und dann mitgerissen hat.

Im Juli ziehen wieder mehr Bücher ein.

Für mein kleines Projekt habe ich ja den ersten Teil, meine Vorbestellungen, schon veröffentlicht. Es geht bald weiter mit den Büchern auf meiner Wunschliste. Ich bin mir nur noch unschlüssig, wie ich sie sortieren soll.

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Oh, ja. Das war ein Serien Monat. Man könnte denken, dass wir nichts anderes getan haben, außer Serien zu schauen, aber keine Sorge, alle Tiere wurden gut versorgt 😉

Die zweite Staffel von Sleepy Hollow haben wir fertig geschaut. Diesmal etwas anders und mit ein paar WTF-Momenten, wenn freundliche Charaktere plötzlich zu den bösen überlaufen, aber ich freue mich auf eine weitere Staffel, sofern es eine gibt, denn es wäre da noch etwas offen.

Staffel neun von Supernatural haben wir auch geschaut. Nun, sie hat mich wirklich nicht vom Hocker gehauen. Zu viel unnötiges Drama und zu wenig Selbstironie. Schade, aber vielleicht wird es in Staffel zehn ja besser.

Von Elementary haben wir die letzten Folgen der dritten Staffel geschaut. Ich mag diesen Sherlock mit seinen Drogenproblemen und langsam wird er menschlicher, mal schauen wie es in Staffel vier wird.

Ach ja, die letzte Folge der dritten Staffel von Arrow haben wir auch abgeschlossen. Ich hatte ja mit einem wirklich, wirklich fiesen Ende gerechnet, aber das habe ich nicht bekommen. Nun gut, mal schauen ob es noch eine vierte Staffel geben wird, ich denke nicht, dass sich alle an die Spielregeln halten werden und somit Bedarf besteht, alles wieder ins richtige Licht zu rücken.

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Oh, der junge Mann hatte einen spannenden Monat, auch wenn Du nicht viel über ihn gelesen hast. Ein bissel getrailt hat er und einmal nicht mit Herrchen, aber gefunden ist gefunden 😉

Dann hat wieder Spiel und Spaß in der Hundeschule angefangen und er hat nichts verlernt. Die Wippe und den Steg nimmt er immer noch schön langsam. Wenn er durch den Tunnel pest, muss ich schneller sein, damit er mir danach nicht abhaut um die anderen Hunde zu begrüßen.

Unser Jackpot Pfiff wird immer besser. Zwar hatten nicht die Trainingstiere, die ich mir gewünscht habe, aber die drei Rehe, die die Flucht antraten nachdem sie uns erblickten, waren schon gut. Ohne wenn und aber ist er zurück gekommen, jedenfalls soweit, wie man an fünf Meter Leine zurück kommen kann.

Pako durfte ein paar Stunden bei Anke verbringen, weil wir auf dem Geburtstag waren. Mensch war das aufregend für ihn. Erst hat sich Frauchen verpieselt, dann hat er eine Tour durch den Deister gemacht und dann durfte er noch kurz seine Mädels sehen. Schon im Auto hat er fast geschlafen und Zuhause wollte er gar nicht mehr aufwachen. Benommen hat er sich gut, wurde mir gesagt. Das freut mich natürlich :)

An der Leine wird auch immer weniger gepöbelt, was mich besonders freut, genauso wie seine Toleranzgrenze beim Spaziergang auch langsam aber sich minimiert wird. Wenn eine Straße dazwischen ist, kommt es noch ganz selten vor. An guten Tagen kann es auch bis zu drei Metern Abstand gut gehen, an schlechten halt nicht. Aber es ist wie bei uns. Jeder hat seine guten und schlechten Tage.

Für mich steht fest, ich möchte gar keine anderen Hund, denn das was wir erarbeitet haben, dass schweißt zusammen und auch ein Hund braucht Charakter.

HerrPlüschKramBanner

Den hat es leider voll erwischt. Jetzt wo die Gnitzen wegen seiner Decke nicht mehr so toll an den Mähnenkamm kommen, gehen sie an seinen Schopf und seine Ohren.
Ich habe lange überlegt, wie ich ihm da helfen kann, denn es ist für uns beide doof. Er juckt sich die ganze Zeit und hat dann schmerzen wenn ich eigentlich arbeiten möchte. So kommen wir nicht weiter und damit muss ich ehrlich gestehen, bin ich unzufrieden, denn die Muskeln gehen wieder zurück und das Fett übernimmt die Oberhand.
Also muss etwas her, was ihm Linderung verschafft.
Erst habe ich so eine Fliegenmütze gekauft, aber die bleibt bei dem Schopf ja nicht dort wo sie sein sollte.

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Nach einigen Gesprächen mit zwei lieben Mädels aus dem Stall, bin ich auf die Idee gekommen, einfach mal bei Innohorse zu schauen, ob es seine Maske nicht auch mit Ohrenschutz gibt und – ja, ich habe mir schon in den Hintern gebissen, dass ich nicht früher drauf gekommen bin – erblickte ich sie. Nun, so wurde sie auch gleich bestellt.

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Sieht ja schon aus wie ein Miniesel, oder?

Dazu bekommt er ist auch noch eine neue Ekzemerdecke, denn die von Krämer passt vorne und hinten nicht, obwohl ich sie schon eine Nummer größer genommen habe, als seine wirkliche Decken große ist. Die neue Decke soll alles schön abdecken und ihm auch etwas kühle spenden, weil ich keine dunkle Decke mehr kaufen möchte. Da bekommt er ja, wie ich im letzten Jahr sehen konnte einen halben Hitzschlag, denn er ist nicht der Typ, der sich dann doch mal in den Schatten stellt und somit in der Sonne doppelt brät, weil die Decke die Sonne anzieht.

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Ich bin gespannt, was der Juni bringt. Eins weiß ich schon jetzt, er bringt den Hufschmied und unseren Sommerurlaub. Ein paar freie Tage brauche ich unbedingt.

30. Mai 2015
von sonny
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Wer die Lilie träumt. Maggie Stiefvater. script5.

Warum wollte ich es lesen?

Da der erste Teil „Wen der Rabe ruft“ mich zwar nicht restlos begeistert hat um eine meiner Lieblingsreihen zu werden, wollte ich ja Teil zwei lesen. Und so einfach war der Grund für diesen Kauf 😉

Was sagt das Buch über sich selbst?

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Mit jedem Tag, den Blue mit Gansey verbringt, fällt es ihr schwerer, sich nicht in ihn zu verlieben – obwohl sie weiß, dass ein Kuss von ihr der Grund für seinen nahen Tod sein könnte. Sie ist fasziniert von seiner leidenschaftlichen Suche nach dem verschwundenen König Glendower, und in der knisternden Hitze des Sommers kommen Blue, Gansey und die Raven Boys diesem Ziel immer näher. Vor allem Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu bringen, lässt die Lösung greifbar werden. Doch das Spiel mit der Traumwelt ist gefährlich und Blue und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die sich ihre Wünsche herbeiträumen wollen …

Wie hat es mir gefallen?

Blue, Gansy, Ronan, Adam und Noah sind natürlich immer noch auf der Suche nach Glendower. Aber mehr mag ich Dir nicht wirklich verraten, denn sonst könnte ich wohl möglich spoilern und das will ich nicht, somit musst Du Dich mit meinen Gedanken zur Geschichte zufrieden geben.

Anfang bin ich nicht in die Geschichte reingekommen. Natürlich habe ich die Charaktere besser kennengelernt. Die Umgebung war toll beschrieben, so dass ich mich mitten drin gewesen bin. Es war auch toll, dass immer mehr Puzzleteile in den Raum geworfen wurden, aber irgendwie war es doch… Ja, ich würde es als langweilig benennen. Es passierte nichts wirklich spannendes und so hab ich knapp zwei Wochen für die ersten 250 Seiten gebraucht.

Ich hätte es weg legen können, aber die Idee der Geschichte ist doch toll, da kann es mit uns so ja nicht enden. Es hat sich gelohnt, denn ab der Mitte des Buches waren wir wieder Freunde. Die Spannung stieg und stieg. Es gab Tränen, viel Wut und Verzweiflung. Sehr gut.

So gut, dass ich mich auf weitere Seiten mit Charakteren freue und den dritten Band schon vorbestellt habe und einfach hoffe, dass hier von Anfang an mehr Power und Action herrschen wird.

Mein Fazit

Nach einem anfänglichen leise plätschernden Bach, wurde dann doch noch ein reißender Fluss, der Spaß gemacht hat und Vorfreude auf einen weiteren Teil macht.

Die Bewertung

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25. Mai 2015
von sonny
8 Kommentare

Montagsfrage – Liest du Bücher einzeln nacheinander oder auch mehrere parallel?

Puh, es ist schon ein Jahr her, seitdem ich eine Montagsfrage beantwortet habe. Das wollte ich, sofern die Fragen für mich passen, wieder mal ändern. Die Fragen werden nun bei http://buch-fresserchen.blogspot.de/ gestellt. Wie gewohnt kommst Du über das Banner zur Frage.

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Nun, bei mir kommt es immer darauf an. Hier liegen massenhaft angefangene Bücher, aber es ist nicht unsere Zeit zusammen auf dem Sofa zu sitzen, somit wird ein anderes begonnen und das andere bei Gelegenheit wieder hervor geholt. Das hat bis jetzt immer sehr gut geklappt.

Wenn es zwischen uns passt dann verbringen wir bis zur letzten Seite unseren Lesespaß. Parallel lesen, also hier 20 Seiten, da 20 Seiten kann ich nicht. Auch wenn ich in den Geschichten die ich lese ein sehr gutes Gedächtnis habe, würde ich bestimmt Sachen durcheinander würfeln und mich dann wundern wie das passieren konnte. Das mag ich nicht und somit wird das auch erst gar nicht angefangen.

Wie sieht es bei Dir aus?