Sonny

einfach Ich

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29. September 2016
von sonny
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Ist es der Unterricht, den ich gesucht habe?

So, nachdem ich ja versetzt wurde und sich keiner mehr gemeldet hat, habe ich mir einfach gedacht, das kann ja nicht alles sein und im Internet findet man ja bekanntlich alles.

Ich bin auf einigen Seiten gewesen, welche mir aber nicht so ganz zusagten. Mal fand ich die Philosophie nicht so ansprechend, mal waren es die Bilder der Seite. Blöd gelaufen – für mich.

Nach zwei Tagen Suche, bin ich dann auf eine Seite gestoßen, die mich angesprochen hat. Mit der Geschichte dahinter und mit den Bildern.
Da stand etwas von sanfte und nette Art einem Pferd etwas beizubringen. Oh, das hörte sich nach dem an was ich möchte.

Versteht mich nicht falsch, ich bin bestimmt nicht die, die ihr Pony mit Wattebäuschen bewirft, aber ich hasse Dauerdruck und es kann mir auch keiner erzählen, dass es Pferde gibt, die dadurch langhaltig lernen, was man von ihnen möchte.

Jedenfalls wollte ich nicht schon wieder mit Dauerdruck arbeiten, damit ich mein Pony reiten und lenken kann.

Entweder auf die nette Art, bzw. auf Hilfen die nach und nach reduziert werden können, oder gar nicht. Da ich das Reiten aber sehr gerne mag und der festen Überzeugung bin, dass es auf diese Art und Weise gehen kann, habe ich Anna eine sehr lange, verwirrte, aber ehrliche Mail geschrieben.
Ich habe ihr mein Herz ausgeschüttet mit den Problemen die ich habe und mit dem was ich wollte.

Und, wir ihr euch denken könnte, kam da dann sogar eine Antwort. Eine nette Antwort und nicht eine nach dem Motto: Die Alte hat eine Klatsche.

Ein bisschen musste ich auf meine erste Stunde warten, da Anna noch im Mutterschutz war. Aber, ich meine, wir können uns ja auch anders beschäftigen denn, zu diesem Zeitpunkt, hatte ich das Gefühl nicht reiten zu können, also macht man anderen Döhn­kes.

Als der Tag des Unterrichts gekommen war, hab ich mich erst einmal schön in der Zeit verschätzt und bin noch nicht fertig gewesen, als Anna auf den Hof kam.

Nun, dann blieb beim Satteln noch etwas Zeit ein paar Sachen über das Plüsch und mich zu erzählen und Fragen von beiden Seiten zu klären.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass Anna eine sehr ruhige und freundliche Art hat Dinge zu erklären, dabei aber klar formuliert, was sie sich vorstellt und mich persönlich an meine Grenzen treibt.

Nach jeder, dieser bis jetzt drei, Reitstunden hatte ich immer das folgende Gefühl:

Verdammt, hätte ich gewusst wie anstrenget das ist, es richtig machen zu wollen, dann hätte ich es mir anders überlegt.

Nein, natürlich nicht.

Das richtig Reiten und so wie ich mir das vorstelle, mir einen Muskelkater aus der Hölle beschert, war vorher klar. Und auch wenn die Tage danach aus Schmerzen bestanden und ich die Treppen teilweise nun langsam hochgekommen bin, so hatte ich Freude.

Ich lerne wirklich etwas und das Wichtigste, reiten macht mir wieder spaß. Sieht zwar noch nicht schön aus, aber es macht doch mehr spaß als in den Wochen davor, weil ich langsam wieder verstehe was ich da tue.
Jemand sagte mal zu mir: Du muss doch einfach nur fühlen, was da unter dir los ist, dann wird es ganz leicht.

Hölle noch mal.

Ja, reiten heißt fühlen.

Ja, natürlich muss man das Pferd spüren, sonst kann man keine Einheit werden, die für einen Außenstehenden Reiten leicht aussehen lässt.

Ja, man muss alles in seine Wahrnehmung einfließen lassen, was da mit seinem eigenen Körper und dem des Pferdes passiert.

Aber, ich muss doch erst einmal wissen und verinnerlichen was ich da fühlen soll.

Wie soll ich denn etwas benennen können, was ich vorher noch nicht gespürt habe?
Ist es so richtig, oder muss es sich doch anders anfühlen?

Schummelt er da mal wieder mit seien Hinterbeinen?

Muss der Hals so weit abgestellt sein, oder schummelt er dann sich wieder einen zurecht?

Wie muss es sich anfühlen, wenn ein Pferd gerade auf gebogenen Linien ist?

Diese ganzen Gefühle kenne ich nicht, habe sie nie benannt bekommen und wenn doch, dann habe ich diese leider verdrängt.

Wenn Herr Plüsch im Tölt auf der Vorhand latscht, dann fühlt es sich für mich ganz falsch an. Das Pony fällt für mein Gefühl nach Vorne und wird so für mein Gefühl vorne tiefer und hinten höher, aber das ist ja auch nur mein Gefühl, so wie ich es beschreiben würde, ob das so richtig ist, kann ich nicht sagen.

Ja, schon okay, mittlerweile habe ich gelernt, dass mein Gefühl mich nicht trügt. Er latscht voller Elan auf der Vorhand, ist ja auch einfacher und nicht so Kräfte zerrend, wie es gesünder und klüger wäre sich auf die Hinterhand zu setzen.

Aber was ich mit diesen ganzen Worten und Gefühlen sagen möchte: Ich muss viele Gefühle erst noch kennen lernen und dazu benötige ich jemanden mich exakt in dem Moment aus meiner Blase holt und mich fragt, ob ich das gefühlt habe. Dann kann ich Gefühl und Bild miteinander abspeichern. Ich benötige zu dem Gefühl ein Bild, damit ich mir selbst trauen kann.

Jetzt schweife ich doch mal wieder ab…

In den drei Stunden, haben wir unter anderem Schultervor und wie wir Kreise gebogener reiten, gelernt.

Das ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, was man machen muss, (jedenfalls in der Theorie) und das Pony mit macht. Der weigert sich aber etwas sehr sich zu biegen, denn das ist ja anstrengend und wenn Mutti das die letzten Jahre nicht wollte, muss das jetzt auch nicht mehr sein.

Falsch gedacht, Moppelpony, denn jetzt, in der Blüte deines Lebens, geht es erst richtig los und gib es zu, mittlerweile macht es dir sogar Spaß. 😉

Ich tu mich noch etwas sehr schwer mit meinen Schultern und Hüften, was da doch eher den Hauptteil beim Reiten ausmacht. Zum Glück sitze ich nicht wie ein Affe auf dem Schleifstein.

Nach der ersten Stunde hatte ich ein Bild, wie das Zügelmaß richtig wäre, ohne dass ich das Gefühl haben muss, das es zu eng wird. Und, ich versuche es auch immer weiter umzusetzen.

Manchmal bin ich auf andere Sachen zu konzentriert, sodass meine Hände von alleine aufgehen. Ich denke, dass es einfach eine Übungssache ist, genau wie alles andere auch, aber ich brauch da wohl noch ein bissel Unterstützung.

Ich drehe mich in Schulter und Hüfte zu wenig und frage mich dann immer, warum das Pony mir über die Schulter abhaut. Jetzt habe ich eine Erklärung dafür und etwas was ich dagegen tun kann, nur fällt mir das auf einem Zirkel zu spät ein.

Diese Koordination ist etwas schwer für mich umzusetzen, weil ich mich leider noch nicht auf alles konzentrieren kann und irgendwas bleibt immer auf der Strecke.

Anna ist da sehr geduldig mit mir. Sie wird nicht müde mich immer freundlich an diese Sachen zu erinnern und mir noch etwas mehr aus meiner Komfortzone zu holen, aber niemals so, dass ich mich absolut unwohl fühle.

Natürlich muss ich über meinen Schatten springen und wenn das Pony mich durch seine Schiefe auf eine Seite setzt, die völlig falsch ist, dann muss man auch mal den Mut haben, sich vollkommen beabsichtig schief in den Sattel zu setzen. Gut, bei dieser Aktion hab ich erst einmal einen Lachanfall bekommen, weil es sich super merkwürdig angefühlt hat wie ich da im Sattel saß.

Um mal einen Schluss zu finden, wie ich noch mit dem Hund raus muss, bevor ich meine nächste Unterrichtsstunde habe.

Ja, ich habe wirklich gefunden was ich gesucht habe. Anna unterrichtet mit dem Maß an Druck, den ich mir wünsche und auch vorstelle, der nicht zu viel und nicht zu wenig ist.

Sie erklärt gut und wird auch nicht müde, mich immer daran zu erinnern, was ich vergessen habe, ohne viel zu viel zu verlangen.
Das ich da, wenn ich alleine arbeite, einen Teil nicht umsetzten kann, weil ich mich in dieser Situation nicht an alles erinnere und meine Bilder noch nicht gefestigt habe, da kann sie ja wahrlich nichts für.

Es spricht wohl für sich alleine, dass ich seit Anfang der Reitstunden, fast jede Gelegenheit zum Reiten und Verbessern genutzt habe. Es macht mir wieder spaß, weil ich jetzt wieder ein bisschen mehr weiß, was ich da tue. Sei es nur eine kleine Runde im Geländer mit Abschnitten im Schultervor oder Volten auf der Straße. Das Schultervor ist besser gelungen als die Volten, denn da muss ich mich nicht an so viel erinnern und gleichzeitig einsetzten.

Der nächste Bericht folgt und wird dann wohl nicht soooo lang wie dieser.

Für die Suche nach Unterricht könnt ihr euch gerne mal bei Herzenspferd die Checkliste anschauen.

Bei Pferdeflüsterei gibt es Tipps wie man eine gute Reitstunde erkennen kann.

Und bei Lehrmeister Pferd ist das eigene Gefühl (wie bei mir) beschrieben, denn der perfekte Reitlehrer kann immer ein anderer sein, denn genauso wie unsere Pferde, sind wir individuell.

21. September 2016
von sonny
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Zirkuslektionen mit Spaß und System. Annika Markgraf. Müller Rüschlikon.

Was sagt das Buch über sich selbst?

zirkuslektionen mit spaß und system

Zirkuslektionen begeistern mittlerweile Reiter aller Sparten, denn sie machen viel Spaß, das Training schweißt Pferd und Mensch noch enger zusammen und fördert neben der Konzentrationsfähigkeit und der Beweglichkeit des Pferdes auch seinen Lernwillen. Expertin Annika Markgraf arbeitet mit einem Stufen-Lernprogramm, zeigt in Schritt-für-Schritt-Anleitungen den Aufbau der Lektionen, geht auf häufige Fehler ein, bietet Lösungen bei Problemen und hält jede Menge Ideen für weiterführende Tricks bereit. Für die Autorin steht die Freiwilligkeit des Pferdes im Vordergrund, sie setzt dabei auf positive Verstärkung mit dem Clicker.

Warum wollte ich es lesen?

Es gibt so viele Bücher für Zirkuslektionen. Ich möchte ja Herrn Plüsch gerne mit Kopfarbeit nebenbei beschäftigen oder wenn es zu heiß zum Reiten oder Longieren ist. Jedes Buch über Zirkuslektionen welches ich bis jetzt gekauft und gelesen habe, hat mir die Übungen – für mich persönlich – nicht so klein gepackt, dass ich sie erarbeiten könnte.

Daher hat mich die Beschreibung des Buchs so angesprochen. Eine Anleitung Schritt-für-Schritt und dann auch noch mit positiver Verstärkung. Da kann ja gar nichts falsch laufen 😉

Wie hat es mir gefallen?

Es hält was es verspricht. In vielen kleinen Schritten werden die Übungen aufgeteilt. Es ist angemerkt, wann geklickert werden muss und wo sich Fehler einschleichen können, wie sie behoben werden können.

Viele tolle Tipps, wie Dinge vermieden werden können und welchem Pferd welche Übung gut tun kann. Auch die vielleicht auftretenden Fehler werden angesprochen, wie kann ich sie vermeiden und wie verhalte ich mich, falls es doch mal so weit kommt.

Es macht spaß nach diesem Buch zu arbeiten, auch wenn ich mich im Moment mit anderen Sachen beschäftige um das dicke Pony fit zu bekommen.

Da man in kleinen Schritten arbeitet kann man sich gut bevor man in den Stall fährt, die Passage durchlesen, merken und durch arbeiten.

Und zusammengefasst?

Wer clickert und eine Schritt-für-Schritt Anleitung sucht, der sollte zu diesem Buch greifen.

Bewertung:

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16. September 2016
von sonny
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Wer suchet, der findet – oder eben nicht und dann doch

Nachdem es sich mein Unterricht vom Anfang letzten Jahres durch diverse Sachen zerschlagen hatte, habe ich erst einmal nicht weiter gesucht. Habe für mich selbst gearbeitet. Hier ein bissel probiert und dann wieder da etwas gemacht.
Einfach von allem ein bisschen und nichts richtig. Es ging uns gut damit, aber irgendwie wollte ich mich ja auch verbessern, in irgendetwas mit meinem Pferd zusammen.

In der Bodenarbeit benötige ich keine Hilfe, also, bestimmt bin ich nicht perfekt, wir haben beide so unsere Fehler, aber viele Dinge habe ich mittlerweile so ausgearbeitet, dass sie mir gefallen, also konnte ich mein Geld anders investieren.

Beim Reiten schleichen sich gerne und schnell Fehler ein, die man selbst so nicht mitbekommt. Also habe ich doch jemanden gesucht, der mir, nach meinen Vorstellungen Reitunterricht gibt. Ich wollte mich ja auch verbessern, andere Sachen ausprobieren mit dem Moppelpony durch die Bahn schweben.

Es ist mir schon klar, dass ich vom Schwebegrad nicht an die Dressurcracks aus unserem Stall komme, aber Herr Plüsch braucht ja auch nicht durch mich seinen Unterhals trainieren, weil das nicht so klappt wie ich mir das denke. Der kann das in seinen Möglichkeiten auch in schön und in schön bekomme ich es nicht alleine hin.

Also war meine Anzeige in einem Isländerforum etwas länger geschrieben, aber ich wollte ja auch den richtigen Trainer finden. Bei Großpferdetrainern brauche ich ja nicht gerade suchen, denn viele halten Gangpferde für Einhörner die Regenbögen pupsen. Ja, manchmal werfen wir unsere Gänge durcheinander, aber das liegt dann an mir und etwas an der wenigen Kondition vom Plüschtier.

Also als erstes Mal sollte der Trainer zu uns kommen, Hänger fahren kann ich nicht. Erstens hab ich den Schein nicht, zweitens keine Anhängerkupplung und drittens keinen Hänger. Aber falls mal etwas sein sollte, sind ganz viele nette Menschen um mich herum, mit denen ich das bestimmt schaffe.

Ich wollte jemanden, der mir keine Kommandos wie Hacken tief, Hände höher, entgegen brüllt, sondern mir erklärt wie ich meinen Körper einzusetzen habe, damit das Pony sich leichter bewegen lässt.

Seitengänge würde ich mit meinem Pony auch gerne reiten können, denn dann kann man es doch noch ein bisschen besser gymnastizieren. Denn immer wenn ich versuche dazu anzusetzen, akzeptiert das Moppelpony meinen Schenkel nicht und lässt sich nicht biegen, rennt panisch weg und ich weiß mir nicht mehr zu helfen.

Ich musste sehr lange auf eine Antwort warten, weil sich da wohl keiner dran getraut hat. Kann ich ja auch verstehen, denn ich möchte ja nicht so arbeiten wie es heute leider immer noch viele ihre Pferde reiten.

Nach ein paar Wochen bekam ich dann eine Nachricht. Ein junger Herr wollte mit mir einen Termin absprechen. Jupp, das was ich ihm am Telefon sagte, was ich möchte, bejahte er auch immer wieder. Nicht so viel Druck, Biegen und Stellen, ordentlich arbeiten.
Sehr schön.
Also war auch schnell ein Termin ausgemacht und es ging los.

Der Unterricht war auch nicht schlecht, aber es war einfach nicht das was ich mir gewünscht habe. Es war für mich einfach immer noch zu viel Druck.

Aber das könnte sich in den Unterrichtsstunden ja noch verändern. Nach der zweiten Stunde ist Herr Plüsch dann etwas länger ausgefallen, weil ich nicht glauben wollte, dass Herr Plüsch vom Vier- in einen Fünfgänger mutiert ist.

Unsere Osteopathin hat das Ganze dann gerichtet und nach 8 Wochen ist er auch wieder schön gelaufen.

Dann gab es noch eine Unterrichtsstunde und die danach ist ausgefallen. Besser gesagt, hat er mich vergessen. Irgendwie wollte er sich dann noch einmal melden. Nach 8 Wochen hab ihm noch mal geschrieben, aber auch da kam keine Antwort.

Gut, wer nicht will der hat schon und so machte ich mich auf die Suche nach jemanden anders. Vielleicht jemanden der meine Wünsche besser umsetzten kann. Vielleicht jemand der auch eher denkt wie ich.

Ja, ich reite einen Isländer, aber der muss ja nicht altertümlich geritten werden. Es soll sich schön anfühlen und auch schön für das Pferd sein. Ohne riesigen Druck, ohne viel Zug an den Zügeln. Es soll leicht werden.

Natürlich ist mir klar, dass es am Anfang so gar nicht leicht sein wird, aber die Leichtigkeit kommt nach und nach.

Ich kann euch sagen, ich bin glaube ich fündig geworden, es las sich gut und die beiden Stunden die ich bis jetzt hatte, sind auch das was ich mir vorgestellt habe. Aber dazu ein anderes mal mehr.

27. August 2016
von sonny
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Meine neuen Zügel vom Equiteam

Seit dem Herr Wuff hier eingezogen ist, schlägt mein Herz für Biothane. Ein so tolles Material. So leicht zu reinigen und doch so biegsam wie Leder. Nur halt nicht so pflege intensiv und doch auch etwas dünner.

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Wenn das Tier mal die Leine durch die Hände zieht, dann entstehen zwar Brandblasen, aber es geht nie so tief wie es eine Kordelschleppleine schaffen würde.

Für mich also das perfekte Material.

Es gibt bei Biothane so viele unterschiedlich Farben. Von schwarz bis neonpink. Man kann sich austoben und wäre es nicht etwas teurer (aber auch wirklich sehr viel langlebiger) dann könnte man sich auch für jeden Tag eine anders farbige Leine herstellen.

Ja, das ist auch etwas Tolles. Wenn man etwas begabt ist, dann kann man sich alle Materialien einzeln kaufen und selbst zusammen basteln. Oder man überlässt das einfach den Profis, wie dem Equiteam.

Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit diesem tollen Material zu arbeiten und tolle und interessante Dinge für Pferde herzustellen.

Aufmerksam geworden auf das Equiteam bin ich durch Facebook und dem Equizaum.
Leider, (und nein, ich freue mich immer noch über meinen Kappzaum den ich vom Herrn des Hauses zu Weihnachten bekommen habe) habe ich den Equizaum erst am Anfang des Jahres entdeckt.
Also mein jetziger ist wirklich nicht schlecht, aber perfekt sitzen ist was anderes 😉

Irgendwann wird dieses maßgefertigte Stück in tollen Farben bei mir einziehen, denn ich benutze ihn wirklich sehr viel und da sollte er auch schon gut passen. Ich spare ja schon drauf, aber es reicht noch nicht.

Nun, dass soll ja nicht eure Sorge sein, so bin ich jedenfalls auf diese kleine, aber feine Firma gestoßen.

Das aussuchen der einzelnen Komponenten und die vielen verschiedenen Farben die sich kombinieren lassen. Die ganzen Erweiterungen, ein All­round­ta­lent. Also, falls ihr überlegt einen Kappzaum zu kaufen, der wirklich lange hält, dann schaut doch mal vorbei.

Bevor ich jetzt ganz vom Thema abkomme, weiter im Text.

Nun wollte ich gerne rote Zügel haben.

Rosa oder pink passen nicht zu dem Fuchs, aber rot mag ich sehr gerne an ihm. Grün passt auch super zu ihm, aber das ist nicht so meine Farbe. Plüsch ist das wohl egal und meine Stallkollegen müssen es einfach ertragen, ob es ihnen gefällt oder nicht.
Andere heben sich mit Schabracken und Gamaschen bzw. Bandagen ab, ich mit meinen Zügel.

Also habe ich beim Equiteam mal etwas geschnüffelt und habe sie gefunden. Rote Zügel. Rundlaufend ohne Öffnung. Mit Snaps dran, damit man die nicht immer auf und zu fummeln muss, wenn man mal das Gebiss wechselt oder einen andere Trense benutzen möchte. Nicht so dick wie die Gummizügel zu meiner Trense, denn da merke ich immer das es mir einfach zu viel in der Hand ist.

Nach der Bestellung musste ich vier Tage warten und schon waren sie da. Dafür, dass die Zügel erst genäht werden müssen, fand ich es wirklich super schnell.

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Ich habe beim auspacken gemerkt, dass in diesem kleinen, nicht so aufwendig wie der Equizam, Produkt gemerkt, dass in dieser Arbeit sehr viel Liebe steckt.

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Ja, sie sind teuer im Vergleich zu Zügeln die man in Reitsportgeschäften kaufen kann, aber sie sind von Hand genäht, hier in Deutschland (nicht unweit von meinem Zuhause) hergestellt und sie halten ewig. Sie sind individuell und einfach nicht von der Stange.

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Bis jetzt bereue ich es keinen Tag.

Ich reite damit, führe und mache Handarbeit. ich spüre mein Pferd damit und seit Jahre merke ich auch mal wieder durch diese feinen, dünnen Zügel, wenn Herr Plüsch bei der Arbeit abkaut, was mich sehr freut.

Da ich meine 8 Meter Stofflonge nicht ausstehen kann, habe ich mir jetzt auch die Equilonge aus Biothane bestellt. Zweifarbig. Mit Namen. Falls ich sie mal versehentlich irgend wo liegen lasse, kommt sie immer wieder zu mir zurück. Ich bin gespannt, wie sie wirkt und Bilder dazu gibt es dann auch wieder.

Falls ihr noch eine andere Meinung zum Equiteam und dem Equizaum lesen möchtet, dann schaut doch mal bei Ponyliebe vorbei.
Nein, ich wurde für diesen Beitrag nicht bezahlt oder habe das was ich bestellt habe als Bezahlung für diesen Beitrag bekommen. Ich bin davon einfach überzeugt und möchte sie auf eine kleine Art unterstützen und ihre tollen Produkte in die Welt hinaus tragen.