Sonny

einfach Ich

31. März 2015
von sonny
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Die neuen Wege des Herrn Plüsch – Das Hinterbein muss mehr tragen

Eingefunden haben wir uns in der Longierhalle. Keine Ablenkung von Baggern die in der Kieskuhle arbeiten. Hunden die spazieren geführt werden, außer der freundliche Hund der 2.000 Volt im Hintern hat, aber auch das hat uns gar nicht so irritiert und nein, es war nicht Herr Wuff, der hat wahrscheinlich Zuhause auf dem Sofa geschlafen.

Richtig oder voll daneben? 

Zuerst wurde ich geprüft ;) Natürlich, und was soll ich sagen, wir sind langsamer geworden. Ein bissel Feinschliff muss ich noch erarbeiten, weil ich mir angewöhnt habe, jeden Schritt zu treiben.
Das Ergebnis soll ja mit wenig Einsatz der Hilfen optimal werden. Somit ermahne ich mich jetzt immer selbst nicht zu treiben. Das ist für das Pony nicht schwer, aber für mich, da ich mich jedes Mal überprüfen muss.

Auf der linken Hand gab es dann Schulterherein auf drei Hufschlägen, was wir jetzt auch immer schön brav weiter üben sollen. Mit der Variation, dass wir zwischen vier und drei Hufschlägen wechseln um eine Dehnung des Poonys hinzubekommen. Das geht immer drei vier Schritte bei ihm gut und dann wird es zu anstrengend für ihn. Die Muskeln hat er noch nicht, aber sie fangen an zu wachsen und ich erwarte auch nicht, dass es von heute auf morgen perfekt klappt, dafür bin ich nicht geschaffen. Ich mache lieber viele kleine Schritte und habe dafür ein besseres Ergebnis als das ich dem Poony zu viel abverlange und er dann den Spaß verliert, denn man sieht ihm wahrlich an, dass ihm das was wir da machen Spaß macht und er es lernen möchte, genauso wie es bei mir ist. Somit heißt die Hausaufgabe für die linke Hand: Schulterherein auf drei und vier Hufschlägen.

Rechts gibt es andere Baustellen

Da wir ja noch am Anfang sind, haben wir natürlich einiges mehr zu erarbeiten als andere Teams. Auf der rechten Hand geht es bei uns darum, dass Herr Plüsch mit dem Hinterbein nicht trägt sondern schiebt und das soll so ja nicht sein. Somit musste ich ihn immer kurz stoppen für ein paar Schritte und wenn er es dann verstanden hat, sollte er wieder flüssiger laufen. Am Anfang spielen wir das Spiel öfter. Da geht es drei Schritte schiebend und vier tragend. Dann mal zwei schiebend und sechs tragend und so arbeiten wir uns langsam zu unserem Ziel. Nach ein paar Tagen üben, haben wir zwischendrin mal einen Schritt den ich korrigieren muss, aber es ist viel besser geworden. Hinzu kam, dass ich den Takt des rechten Hinterbeins an das linke Vorderbein anpassen sollte, was uns für das erste Mal gar nicht so schlecht gelungen ist.

Ich kann immer gar nicht glauben, wie schnell so eine Stunde verfliegt wenn wir Unterricht haben. Nach meinem Gefühl waren es doch erst 15 Minuten, aber das ist wohl so, wenn man in die Arbeit vertieft ist und es Spaß macht.

Nun üben wir fleißig weiter und was soll ich sagen? Es wird und es macht Spaß, weil das Pony mit Feuereifer dabei ist und langsam nicht mehr auf dem Weg ist, dass er vorher schon weiß, was als Nächstes kommt.

18. März 2015
von sonny
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Die neuen Wege des Herrn Plüsch – Langsam, langsam, langsam

Bevor ich Dir von der Unterrichtsstunde gestern erzähle, die mich wirklich sehr ermutigt hat, muss ich ja noch die Stunde davor, also die vor zwei Wochen, erwähnen.

Die hat mir nicht so gefallen, was nicht an Adriana lag, sonder eher daran, dass ich die Zusammenhänge nicht so abspeichern konnte wie ich es wollte und zwar den Sinn erkannt habe, aber im Nachhinein nicht mehr wusste wie, was, wo und mit meiner Koordination der Hilfen etwas überfordert war.

Also in einem Satz: Ich habe mich sehr über mich selbst geärgert…
Aber erstmal zur Stunde ;)

Langsam.

Das war das Ziel der Unterrichtsstunde.

Nun, es war die erste Unterrichtsstunde nach dem Umzug. Er durfte sich etwas einleben und wie ich dann gesehen habe, war es für das Einleben eine gute Entscheidung, aber nicht für unseren neuen Weg des Arbeitens, denn wer nicht weiter übt, der muss wieder von Vorne anfangen. Also nicht ganz, aber natürlich nehmen die wenigen antrainierten Muskeln ab und so musste ich wieder weiter vorne anfangen.

Schwung? Ist vorhanden.

Schwung hat der junge Mann ja schon immer gehabt, aber den Schwung müssen wir erstmal hinten anstellen denn, jedes Bein soll sich einzeln bewegen. Das war bzw. ist für das Pferd genauso anstrengen wie für mich, denn er weiß ja nicht was er soll und so schiebt er mich fröhlich durch die Gegend oder schlägt mit dem Kopf.
Somit sollte ich ihm erstmal erklären, dass er nicht schieben soll und aufhören muss mit dem Kopf zu schlagen. Ich bin ganz schön ins Schwitzen gekommen, denn diese Koordination von Hand, Strick und Gerte hat mich etwas überfordert.
Er soll langsamer werden, aber nicht stehen bleiben. Er soll den Kopf in seiner Position halten, aber nicht bollern und schieben. Wenn ich aber einmal nur locker gelassen habe, um zu überprüfen ob er schiebt, dann ist er gleich wieder schneller geworden oder hat mich vor sich her geschubst.

Adriana hat dann übernommen, damit ich mir das von außen angucken kann. Bei ihr sah das ganz einfach aus. Aber sie macht das auch schon etwas länger und bei vielen unterschiedlichen Pferde, somit hat sie da mehr Erfahrung und ich habe sie gar nicht als Maßstab genommen, es ist nur mein Ziel, dass es so irgendwann aussieht.

Von Außen sehen die Dinge immer anders aus, als wenn man vorne am Pferd steht. Filmen kann ich mich dabei noch nicht, aber ich überlege mir eine Kamera zu kaufen, die ich dann in den Sand stecke um mich selbst zu überprüfen. Also, wenn du Tipps hast, dann immer her damit.

Übung macht den Meister

Wir brauchen manchmal etwas länger um dies dann umzusetzen, aber wenn es dann so weit ist, dann sieht es gar nicht so schlecht aus, würde ich jetzt mal sagen.
Ich muss erstmal ein Gefühl dafür bekommen und die Sachen für mich koordinieren, denn ich mache das ja zum ersten Mal und bin dann noch nicht so sicher.

Kennst Du bestimmt von anderen Sachen.

Wiederholungen machen das ganze einfacher. Ich verwirre mich nicht mehr in der Longe, versuche nicht mehr versehentlich bei jeder Handbewegung Herrn Plüsch das Auge mit der Gerte auszustechen und kann auch langsamer werden, ohne über meine Füße zu stolpern.

Gut, Distanzen einschätzen kann ich immer noch nicht, ich wundere mich immer wie kurz diese 60 Meter auf dem Platz doch sein können, aber das ist wirklich zweitranig, denn von irgendwas werde ich schon gestoppt.

Da Herr Plüsch sehr gerne mitarbeitet und auch zeigen möchte was er kann, wird es manchmal etwas komplizierter ihm zu erklären, dass das was er da zeigen möchte, nur zum Teil richtig ist, denn er soll ja alles langsam und versammelter durchführen. Somit haben wir sehr viel Schrittarbeit gemacht um einzelne Beine zu bewegen.

Wie lernst Du denn am besten? Fällt es Dir auch schwer gesehene Sachen umzusetzen? 

3. März 2015
von sonny
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Hinter den Kulissen – Februar

So, da bin ich wieder. Ich habe ja selbst nicht ganz dran gedacht, aber hier ist der zweite Monatsrückblick für dieses Jahr ;)

AlltagsKramBanner

Ganz merkwürdig finde ich es im Moment, dass ich soviel Zeit für unterschiedliche Dinge habe, die Zeit vergeht langsamer als sonst. Um 19 Uhr bin ich mit Arbeit, Pferd und Hund fertig. Gut, der Hund möchte noch einmal ums Eck, aber das rechne ich nicht ein. Das ist ein merkwürdiges, aber gutes Gefühl. Über das momentane Wetter brauche ich mich nicht beschweren, denn bis auf ein paar Regengüsse bin ich immer trocken durch den Tag gekommen.

Bei Blogger schenken Lesefreude könnt ihr euch anmelden, 200 Blogs haben sich schon eingetragen und ich finde es spannend was hinter den Kulissen passiert, aber davon erzähle ich Dir nix weiter, denn Betriebsgeheimnis und so ;)

BücherKramBanner

Eingezogen sind zwei Bücher in diesem Monat, aber das ist nicht schlimm, denn ich hab ja noch knapp, äh, nein. Ich werde jetzt nicht schriftlich festhalten wie viele Bücher ungelesen in den Regalen stehen, dann bekommen ich hier den Vogel gezeigt, wenn nächste Woche das nächste einziehen wird. Gelesen habe ich davon eins und das war City of Heavenly Fire von Cassandra Clare. Weiter eingezogen ist der dritte Band der Selection Reihe, der wird dann auch bald gelesen. Neben den beiden Büchern sind auch zwei “Magazine” eingezogen Einmal die neue Ausgabe der Feine Hilfen und die neue Dressur Studie beides mit sehr interessanten Themen.

FlimmerkistenKramBanner

Oh ja. Wir nutzen die Pause vieler Serien um etwas aufzuholen. Ja doch, wir sind Serienjunkies, aber es gibt ja auch sooo viele tolle Serien. The Flash – ich kann nur empfehlen diese im original Ton zu sehen, denn bei der Synchro hat man das Gefühl von einer Kinderserie – haben wir bis zur aktuellen Folge geguckt. Die Serie stufe ich als “ganz nett” ein. Man kann sie gucken, sie ist auch interessant und unterhaltsam, aber ich würde jetzt nicht sagen:”Du musst sie gucken!!!!”

Etwas anderes ist es da dann schon mit Grimm Staffel 4, aber auch hier gebe ich den Tipp, sie im O-Ton zu schauen, denn im deutschen bekommt man gar nicht mit, wie putzig sie versuchen deutsche Worte auszusprechen. Ich merke auch, dass mein gehörtes Englisch besser wird, je mehr wir gucken. Obwohl ich die Untertitel teilweise nicht mitlese, verstehe ich trotzdem was die da so sprechen ;)

HerrWuffKramBanner

Der Stinkewutz hatte Geburtstag. Jetzt ist er drei Jahre alt, also geschätzt, denn so genau weiß es keiner, aber das ist ja auch egal, denn er ist unser tollster Herr Wuff und von Tag zu Tag werden wir als Team besser. Von 5 angetroffenen Hunden werden nur noch zwei halbherzig angewufft und nach eins zwei Wuff kann man locker flockig weiter gehen. Das wäre vor zwei Jahren noch nicht möglich, denn da hat es mehr als eine halbe Stunde nach jedem Hund gedauert bis der Herr sich wieder abgeregt hat. Also, wir verbessen uns von Tag zu Tag und es macht immer noch soviel Spaß wie am Anfang.
Im Moment übt er mit meiner Mutter am Fahrrad zu laufen, klappt, laut der Bilder klasse :)

Ein paar Bilder von unserem Yogawuff:

bilder februar herr wuff
HerrPlüschKramBanner
Herr Plüsch hat sich, glaube ich, gut eingelebt in seiner neuen Herde. Ein paar Blessuren hat er von den Spielaktionen davon getragen, aber das ist okay, es würde mich wundern wenn es nicht so wäre, denn er ist halt verspielt. Die Hufe sehen grausam aus, davon habe ich dir ja schon berichtet. Am 04.03. kommt unser Hufschmied aus dem alten Stall und schaut es sich noch mal an und dann werden wir sehen. Eine Unterrichtsstunde hatten wir beiden diesen Monat. Einfach zu wenig, aber ich wollte uns einfach erst einmal einleben lassen, damit wir mit frischem Mut und Tatendrang wieder weiter machen können. Ja, das Ergebnis habe ich auch gesehen. Ich war nicht zufrieden mit mir selbst, aber darüber erzähle ich dir ein anderes Mal. Erstaunlicher weise ist die Maske immer noch halbwegs heile. Ein Löchlein hier, ein Löchlein da, aber keine an den Augen, so dass Sonne reinkommen könnte.

Entsäuert wird der Herr nun auch seit einer Woche, damit sein Ekzemen vielleicht so gut wird, dass es keine Decke braucht. Ja, ich habe keine Lust so viel zu nähen ;)

bilder februar herr pluesch