Sonny

einfach Ich

19. August 2014
von sonny
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Sehr geehrte Buchhandlung,

überall lese ich, dass sich darüber beschwert wird, dass die Kunden lieber bei Amazon oder anderswo im Internet ihre Bücher kaufen. Das kleine, niedliche Buchhandlungen schließen müssen, weil die Kunden sich dort nur Tipps holen und dann, weil´s bequemer ist, im Internet das Buch mit ganz viel anderem Schnickschnack kaufen. Soll ich dir mal was sagen? Wenn nur jede fünfte Buchhandlung so ist wie du hier, dann kann ich es wirklich verstehen.

Ich bin genervt und maßlos enttäuscht. Schon seit Jahren hört man von vielen Seiten, dass dein Personal, egal zu welcher Tageszeit, schlecht gelaunt ist. Ja, auch ich war der Meinung, daher tätigte ich meine Einkäufe bei dem oben erwähnten Internethandel. Ich muss nicht für mein Hobby, welches mir Entspannung und Freude bereiten soll, mich teilweise so anpupsen lassen, wie bei dir.

Dann kam ein Tag an dem ich einfach mal schauen wollte, ob es sich vielleicht gewandelt hat. Siehe da, nette Mitarbeiter waren zu finden und haben mir gerne geholfen, meine Bestellungen aufgenommen und was man bei dir noch so macht. Fand ich klasse, denn so sollte es sein.

Ich weiß selbst, dass der Einzelhandel nicht immer ein Ponyhof ist. Ich weiß, dass die Menschen ihre schlechte Laune und ihre Fehler an den Mitarbeitern auslassen, aber wenn jemand freundlich nachfragt, musst du umschalten können und auch freundlich sein, denn sonst wäre es ungerecht. Das können, auch heute, immer noch nicht viele bei dir. Gut, ich freue mich auf die netten Menschen die dort arbeiten und dachte mir so Letztens, dass ich ja zwei Bücher, welche ich schon bei Amazon vorbestellt hatte, gleich bei dir bestellen und dann abholen könnte, denn meistens ist es ja so, dass du die Bücher auch schon ein bis zwei Tage vor Veröffentlichung hast.

Als ich anrief, war eine sehr nette Mitarbeiterin dran mit der ich auch noch gleich einen kleinen Klönschnack über die beiden Autoren deren Bücher ich vorbestellen wollte halten konnte. Das war toll! Richtig klasse! So sollte es öfter sein.
Eins dieser beiden Bücher soll morgen erscheinen, also habe ich mich einfach einmal erdreistet, heute nachzufragen ob es vielleicht schon da ist. Wenn ich mich auf Bücher freue, dann möchte ich sie natürlich schnellstmöglich bei mir haben. Eigentlich solltest du das verstehen, ja es ist nervig, aber wenigstens war ich freundlich.

Nun fragte ich freundlich nach. Keine Ironie, kein Befehlston. Einfach nur die Frage, ob das Buch vielleicht schon da ist. Die Antwort kam von einem Mitarbeiter, den ich sonst immer als nett eingestuft hatte. Vielleicht ist die schlechte Laune der anderen auf ihn übergesprungen, wer weiß das schon. Jedenfalls bekam ich auf meine nette Frage, nachdem er in den PC geschaut hatte, ein sehr unfreundliches Nein und dazu einen Blick, dass ich ihm am liebsten den Brockhaus über den Schädel gezogen hätte.

Sein Blick war überheblich, denn ich habe ein Jugendbuch bestellt. Mit 30 darf man das wohl in seinen Augen nicht mehr lesen. Wahrscheinlich wäre es ihm lieber gewesen, hätte ich ein Buch für „Erwachsene“ in Richtung Edward Lee bestellt.

Die Menschen dort sollten nicht über die Kunden urteilen, egal ob er ein Kinderbuch bestellt hat oder einen Porno. Himmel, jeder soll doch das lesen was ihm spaß bereitet. Ich finde es sehr schade, dass man Kunden so behandelt. Ich bin der Meinung, dass wenn der Kunde unfreundlich ist, dass da einem Verkäufer, egal in welcher Sparte, auch mal was unfreundliches rausrutschen darf, aber doch nicht so.

Ich habe jedenfalls gelernt, dass ich – wahrscheinlich – morgen mein Buch abholen kann, mein anderes vorbestelltes Buch abbestellen werde, denn oh Wunder es ist ein Jugendbuch und meine Bestellung bei Amazon wieder aufnehme. Menschen die nichts verkaufen wollen, die können mich mal.

Vielleicht solltest du dir mal Gedanken machen, ob es das Richtige für dich ist.

Ich hoffe einfach, dass andere Buchhandlungen mit vielen freundlichen und fürsorglichen Verkäuferinnen lange überstehen werden, denn sie haben es verdient mit jedem Lächeln, dass sie den Kunden schenken ohne sie zu verurteilen.

Goodbye

17. August 2014
von sonny
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Ein Pfiff und das Pony kommt

Mit Herrn Wuff wird fleißig der Rückrufpfiff geübt. Das klappt mittelmäßig, aber wir üben und üben, damit es so klappt wie bei Herrn Plüsch.

Der kommt nämlich auf Pfiff. Aber, wir machen das schon viele, viele Jahre und dazu kommt noch, dass er Hasen, Rehe und andere Tiere nicht so interessant findet, wie der Hund ;)

11. August 2014
von sonny
1 Kommentar

Die Stille vor dem Tod – Cody McFadyen

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber ich bekomme ja auch nicht immer alles sofort mit. Ich bin halt öfter mal das Gegenteil eines Blitzmerkers. Wie hieß das gleich? Ach, keine Ahnung. Du weißt schon was ich meine.

In meinen Vorbestellungen habe ich ihn noch aufgeführt und ausdrücklich gehofft, dass der Termin kein viertes Mal verschoben wird. Ich hätte es wohl nicht aussprechen oder danach auf Holz klopfen sollen.

Lena hatte am 10.06. – wie du siehst, bin ich von der ganz schnellen Sorte – gepostet, dass sich das neue Buch noch einmal verschiebt, auf unbestimmte Zeit. So ein Mist. Aber weder der Verlag noch der Autor können etwas für die Krankheit. Mittlerweile ist das Buch auch nicht mehr bei Amazon gelistet bzw. man kann es nicht mehr vorbestellen. Sehr schade, aber was soll man machen. Gesund zaubern können wir ihn nicht, damit er ein weiteres klasse Buch geschrieben bekommt.

Nun heißt es einfach warten und Tee trinken. Sehr schade, denn er schreibt wirklich klasse, beängstigend und real.

 

10. August 2014
von sonny
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RED BUG CHARITY – der zweite Autor

Johannes Groschupf so der zweite Name auf der Liste der Red Bug Charity Autoren.

Ich stelle mich jetzt in die Ecke und schäme mich, denn ich noch nichts von ihm gelesen. Aber, wer bei einem tollen Projekt mitmacht, der soll auch vorgestellt werden. Weil ich A gesagt habe, werde ich auch B sagen.

Hier die Vita von Johannes Groschupf:

Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, Studium der Germanistik, Publizistik,Amerikanistik, lebt in Berlin.
FreierJournalist für Die Zeit, FAZ, Tagesspiegel, Berliner Zeitung u.a.
1999 Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“.
2005 Roman„Zu weit draußen“,
2009 Roman„Hinterhofhelden“ (beide Eichborn-Verlag Frankfurt).
2013Jugendroman „Lost Places“ Oetinger-Verlag, Hamburg)
2014Jugendthriller „Der Zorn des Lammes“ (Oetinger-Verlag, Hamburg)

Der Zorn des Lammes ist jetzt erst mal auf meinen Wunschzettel gewandert, damit ich nicht ganz dumm sterben muss. Ich bin gespannt, was für eine Geschichte von ihm bei gesteuert wird.

Das ganze Interview könnt ihr hier lesen.

Na, wer wird sich noch für das Projekt finden? Du kannst gespannt sein und ich werde wieder berichten.